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Einsamkeit kann jeden treffen

Einsamkeit kann jeden treffen – unabhängig von Alter, Lebenssituation oder Herkunft. Deshalb gibt es das „Düsseldorfer Netzwerk gegen Einsamkeit“. Es ist aus dem Arbeitskreis Einsamkeit des Seniorenrates Düsseldorf hervorgegangen. Wir sind ein Zusammenschluss von Akteur*innen von verschiedenen gesellschaftlichen Einrichtungen sowie von interessierten Bürger*innen, die sich über Projekte und Initiativen für vereinsamte Menschen austauschen und diese unterstützen und vermitteln. Wir bündeln Wissen und Erfahrungen bestehender Projekte, geben selbst Anstöße für neue Initiativen und arbeiten als pressure group.

 

Das Ziel ist es, Bewusstsein für Vereinsamung zu schaffen sowie Engagement für soziale Teilhabe und gegen Einsamkeit zu unterstützen. Wir wollen die Gemeinschaft der Menschen aller Altersstufen und Bevölkerungsgruppen in Düsseldorf fördern, so dass sich niemand in der Stadt einsam fühlen muss.

Wir stärken gesellschaftlichen Zusammenhalt und vernetzen Akteur*innen, um Einsamkeit in Düsseldorf zu verhindern oder zu vermindern. Um Betroffenen und deren Umfeld konkrete Unterstützung zu bieten, bauen wir die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure vor Ort durch kooperative und lösungsorientierte Arbeitsweise bei Projekten aus.

Düsseldorfer

NETzwerk gegen 
Einsamkeit

AGENDA

Einsamkeit ist ein unangenehmes und belastendes Gefühl, bei welchem die eigenen sozialen Beziehungen nicht den persönlichen Wünschen entsprechen und als unzureichend empfunden werden. Dieses Gefühl kann sowohl die Qualität der Beziehungen betreffen (z.B. fehlende Vertrauensbeziehungen) als auch die Quantität von sozialen Kontakten (z.B. fehlendes soziales Netz) sowie die Zugehörigkeit zu einer größeren Gemeinschaft oder zur Gesellschaft. Andauernde Einsamkeit ist mit einem erhöhten Risiko für körperliche und psychische Krankheiten sowie mit erhöhter Mortalität assoziiert (connect! – gemeinsam weniger einsam)

SPEAKERS
Grundlagen der Arbeit

Einsam ist, wer sich einsam fühlt. Das Düsseldorfer Netzwerk gegen Einsamkeit definiert Einsamkeit als ein schmerzhaftes, subjektives Gefühl, das entsteht, wenn das Bedürfnis nach persönlichen Beziehungen nicht ausreichend erfüllt ist. Einsame Menschen haben oft die Empfindung, trotz vieler Kontakte niemandem nahe zu sein.

Die Gründe für Einsamkeit sind vielfältig. Darunter fallen beispielsweise  

Arbeitslosigkeit

Armut

Migrationshintergrund

gesundheitliche Probleme

Verlust von nahen Bezugspersonen

fehlende Lebensgefährt*innen

oder eine   digitale Ersatz-Kommunikation.

Die Folgen von Einsamkeit können unter anderem negatives Denken, Grübelei, Antriebslosigkeit, Erschöpfung oder Konzentrationsschwierigkeiten sein. Aus dieser Stimmungslage heraus meiden Einsame sogar andere Menschen, weil sie sich vor dem Scheitern einer Kommunikation fürchten.

Das Düsseldorfer Netzwerk gegen Einsamkeit hält die soziale Teilhabe für eine umfassende Prävention gegen Einsamkeit. Es versteht darunter die gleichberechtigte Teilnahme der Menschen am Leben in der Gesellschaft und das  Einbezogensein in die Vielfalt sich bietender Lebenssituationen.

Im Düsseldorfer Netzwerk gegen Einsamkeit wirken z.Zt. etwa 30 Initiativen, Wohlfahrtsverbände, Organisationen und engagierte Privatpersonen mit.

Sie setzen auf den  Austausch von Wissen und Anregungen, um innovative Lösungen gegen Einsamkeit zu entwickeln. Es steht in regem Austausch mit  Einrichtungen der Stadt Düsseldorf (u.a. mit dem Amt für Soziales und Jugend, dem Gesundheitsamt, dem Seniorenrat, dem Jugendrat), sowie mit kirchlichen Einrichtungen, mit politischen Organisationen, mit Stiftungen, mit Bürgerinitiativen und Ratsmitgliedern. Das Düsseldorfer Netzwerk gegen Einsamkeit pflegt und sucht überregionale Beziehungen zu Organisationen anderer Städte und Regionen, die in ähnlicher Weise tätig sind. Kooperationen hält es für erstrebenswert.

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