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EINSAMKEiT UND DIE FOLGEN

Über Einsamkeit wird in letzter Zeit viel geredet. Also wieder mal so ein modisches Thema, das eine Zeit lang in aller Munde ist und dann rasch wieder verschwindet?

 

Schön wär's. Aber es ist genau umgekehrt. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass Einsamkeit in allen Altersgruppen viel häufiger anzutreffen ist, als man gedacht hat. Es ist also kein Phänomen nur bei älteren Menschen. Dabei könnte man unterscheiden:

 

Digitale Einsamkeit: Trotz grenzenloser Vernetzung auf digitalen Plattformen erleben viele Menschen Einsamkeit. 

 

Soziale Einsamkeit: das Gefühl, von Gemeinschaften ausgeschlossen zu sein oder sich allein durch den Alltag bewegen zu müssen.

 

Emotionale Einsamkeit: das Gefühl, nicht wirklich verstanden zu werden, auch wenn man von anderen umgeben ist.

Aber ist Einsamkeit nicht doch eher etwas Harmloses, im Unterschied etwa zu Demenz oder Depression. Fühlt sich nicht jeder hin und wieder einsam?

 

Ja, aber es geht um mehr.

Eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen hat ergeben: Einsamkeit, wenn sie länger anhält, kann krank machen. Sie erhöht die Wahrscheinlichkeit für zahlreiche Krankheiten, zum Beispiel

 

  • Depression

  • Demenz

  • Angststörungen und Panikattacken 

  • Schlafstörungen

  • Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall

 

Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist mit chronischer Einsamkeit eine deutlich reduzierte Lebenserwartung verbunden, vergleichbar der bei starken Rauchern oder  Alkoholsüchtigen.

 

Aber: Gegen Einsamkeit kann man etwas tun. Das versucht das DÜSSELDORFER NETZWERK GEGEN EINSAMKEIT.

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